Blogeintrag


April, April

Punkteerlass in Flensburg, die Abschaltung des Internets oder auch der Klassiker: Rechtsverkehr in England. Am ersten April lassen sich nicht nur die geliebten Familienmitglieder und Arbeitskollegen Foppereien einfallen. Besonders beliebt ist der Aprilscherz bei den Medien.

Doch woher kommt der Brauch, seine Mitmenschen mit lustigen und erfundenen Geschichten hereinzulegen? Laut Wikipedia kamen die Bayern im Jahre 1618 auf die Idee. Dort wurde die Redensart "In den April schicken" zum ersten Mal schriftlich überliefert. Aber warum gibt man sich mit den Ulkgeschichten genau an dem Tag so viel Mühe? Ob es jetzt am wechselhaften Aprilwetter liegt oder einem vermeintlichen Tête-a-Tête, dem Heinrich IV. auf dem Leim ging - heute sollte man nicht alles glauben, was einem Medien oder Freunde berichten.

Besonders lachen musste ich heute morgen bei der Meldung, dass das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg Verkehrssündern insgesamt 60 000 Punkte erlässt , um sein Image aufzupolieren. Mehrere Radiosender hatten diesen Aprilscherz organisiert. Sehr gelungen ist auch die Meldung der ARD, dass das Internet abgeschaltet werden soll. Bei Spiegel Online gibt es eine tolle Zusammenfassung der besten Aprilscherze.

 

Und, was ist mit dir? Bist du heute auch schon jemandem auf den Leim gegangen?



Autor

Simone Trilsbach