Blogeintrag


Der Europass für deine Sprachkenntnisse

Wie gut ist eigentlich dein Englisch? Perfekt? Verhandlungssicher? Sprichst du Englisch fließend? Oder würdest du dir eher Grundkenntnisse auf dem Niveau A2 bescheinigen? Die eigenen Sprachkenntnisse möglichst korrekt einzuschätzen ist gar nicht so einfach. Der sogenannte „europass“ soll dem Chaos ein Ende bereiten.

 

Angebote, Sprachen online zu lernen, gibt es ziemlich viele. Aber weißt du auch, wie man seine Sprachkenntnisse korrekt beschreibt? In Lebensläufen tauchen diverse Bezeichnungen auf. Gemeinsam ist diesen Begriffen allerdings nur eines: Sie sind nicht einheitlich. Ein Graus für Personaler, denn wie soll man da noch beurteilen, wie gut die Sprachkenntnisse eines Bewerbers tatsächlich sind?

 

Einheitliche Dokumentation

 

Hinter europass stecken verschiedene Formulare und Dokumente, die die europaweite Mobilität gerade im Berufsalltag vereinfachen sollen. Für den Lebenslauf, die Dokumentation der Sprachkenntnisse und weitere berufsrelevante Bereiche hat die Europäische Kommission einheitliche Formulare zum herunterladen entwickelt. 

                                                     

 

Der Sprachenpass dokumentiert deine Sprachkenntnisse. In das  Formular trägst du ein, wie gut du in einer Sprache bist. Egal ob Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch oder eine andere Sprache – Grundlage für deine Einschätzung ist ein Raster zur Selbstbeurteilung. Darin wird zwischen den Sprachfertigkeiten Verstehen, Sprechen und Schreiben unterschieden. Insgesamt gibt es sechs, europaweit einheitliche Kompetenzstufen von A1 bis C2. Was genau hinter diesen Kompetenzstufen und dem sogenannten Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) steckt, das kannst du hier nachlesen.


Selbsteinschätzung und Zertifikate

 

Neben deiner Selbsteinschätzung gibt es Platz für weitere Einträge: Du hast einen Kurs in Business English absolviert oder einen Spanischkurs gemacht? All das solltest du in deinen Sprachenpass eintragen. Man braucht ein bisschen Geduld, bis alles korrekt ausgefüllt ist, aber am Ende hat man ein übersichtliches Dokument. Das erleichtert es deinen zukünftigen Arbeitgebern, sich einen Überblick zu verschaffen.

 

Yvonne

 

 



Autor

Simone Trilsbach