Blogeintrag


Italienisch lernen mit einem prähistorischen Ungeheuer

Besuch im Museum: Im italienischen Lernvideo "Eine Besichtigung planen" möchte Maria unbedingt noch mal die Thermen anschauen: Sie ist fasziniert von diesen unglaublichen Badehäusern, die in römischer Zeit für jeden Bürger Inbegriff eines festen Rituals geworden sind. Es gab private und öffentliche Thermen. Die öffentlichen Thermen waren mit allem Erdenklichen ausgestattet: Bibliotheken, Wandelgänge, Schwimmbäder und Sportanlagen. Kein Wunder, dass sie zu einem sozialen Lebensmittelpunkt geworden sind.

Italienisch lernen - Caracalla-Therme

Die üppigsten und bekanntesten sind die Caracalla-Thermen in Rom: Zwischen 212 und 216 vom Kaiser Caracalla errichtet, konnten sie bis zu 2000 Badegäste aufnehmen. Die Anlage maß etwa 330 x 330 m, das Hauptgebäude 220 x 114 m. Es fanden sich dort Bibliotheken, Gärten, Versammlungsräume: Kein Wunder, dass antike Quellen so ausführlich darüber berichteten. So können wir uns auch heute ein sehr detailliertes Bild machen.

In einer solchen Therme gibt es natürlich viel zu sehen und zu fotografieren, findet Maria in unserem Lernvideo. Antonio will das unbedingt mit seiner analogen Kamera tun: "Die Digitalen haben doch keine Seele!", so behauptet er. Unser Videoproduzent Giuseppe Valenzise muss das auch gedacht haben, als er für die Dreharbeiten seine alte „Rondine“ mitgebracht hat: Sie sah wirklich wie ein „mostro preistorico“ - ein "prähistorisches Ungeheuer" - aus, wie Maria im Video sagt.

Italienisch lernen - fotografieren mit einer Rondine

Diese Kamera, auf Deutsch wird sie „Schwalbe“ genannt, wurde 1948 von Ferrania gebaut. Filme dafür kann man aber noch in speziellen Läden kaufen. Unser Held Antonio wird in der Serie noch einige Probleme mit der Kamera haben - das fängt schon in der ersten Folge an... Schau dir an, was passiert! Viel Spaß beim Italienisch lernen

 



Autor

m.zatti@vhb.de