Blogeintrag


The Royal Wedding - Hochzeitsbräuche in England

Ob Kate sich heute wohl auch an den alten englischen Spruch: "something old, something new, something borrowed, something blue and a lucky six-pence in your shoe" bei ihrem Hochzeits-Outfit hält?

Heiraten im April war zumindest früher eher nicht üblich in England. Dort wurden die Hochzeiten gerne zwischen Herbst und Weihnachten gefeiert, da man zu dieser Zeit auch genug zu essen hatte. Essen spielt sowieso eine große Rolle bei allen Hochzeitsbräuchen - nicht nur in England. Ob mit Reis, Weizen oder Gerste werfen, so wünscht man dem Brautpaar, wenn es aus der Kirche kommt eine kinderreiche Ehe. Der englische Ausdruck für Flitterwochen "Honeymoon" kommt übrigens von der Tradition, dass die Braut nach der Hochzeit einen Monat lang Met (Honigwein) trank um ihre Fruchtbarkeit zu steigern und einen Jungen zu gebären.

Sehr beliebt sind heutzutage "Hen Parties" und "Stag Parties" bei denen der Jungesellen/-innen Abschied mit (mehr oder weniger) lustigen Spielen und viel Alkohol gefeiert wird. Geheiratet wird zur Mittagszeit - nach der Zeremonie bekommen alle Gäste ein deftiges "Wedding Breakfast" bevor dann richtig gefeirt werden kann. Schornsteinfeger bringen auch England Glück, wenn sie die Braut nach der Trauung küssen.

 

Fraglich bleibt, ob Harry eine Brautentführung plant - wie man sie hier in Deutschland kennt.Wir gratulieren und wünschen Kate und William alles Gute!



Autor

Simone Trilsbach