Blogeintrag


Was man als freiberuflicher Übersetzer wissen muss

Aussichtschancen als Übersetzer

Die Welt wird global, den Weg bahnen wirtschaftliche Kooperationen. Outsourcing und damit produktive Arbeitsteilung gilt als wichtige Unternehmensstrategie. Der Vorteil ist, dass man heutzutage nicht mehr innerhalb seiner Umgebung nach einer potentiellen Zusammenarbeit suchen muss, sondern der komplette internationale Markt erschlossen werden kann. Die entsprechenden Netzwerke, technischen Voraussetzungen und Portale bestehen bereits. Der vereinfachte Zugang zum internationalen Arbeitsmarkt ermöglicht den Aufbau eines hochqualifizierten Teams.
Aber nicht nur für die internen Verbindungen eines Unternehmens sind die globalen Mittel interessant, viel wichtiger ist, dass sich auch die Zielgruppe exponentiell steigert, wenn man den internationalen Markt nutzt. Die räumlichen Begrenzungen fallen weg. Was überbrückt werden muss, sind die sprachlich sowie kulturell bedingten Grenzen. Das schafft Raum für den Sektor der Dienstleistung des Übersetzers.

Wie kann man sich im internationalen Wettbewerb durchsetzen?

Aufgrund der starken Internationalisierung von Unternehmen und der Globalisierung der Märkte  wird immer mehr Übersetzungsarbeit benötigt, gleichzeitig wird das Erlernen einer Fremdsprache immer populärer aufgrund der steigenden Nachfrage. Gerade als Freiberufler, der nicht auf ein so großes Marketingbudget wie ein Unternehmen zurückgreifen kann, darf man seine eigene Onlinepräsenz nicht vernachlässigen. Wichtig ist eine Corporate Identity, die heraus sticht. Das erreicht man unter anderem durch ein einprägendes Design. Die Webseite, Visitenkarte sowie Profile in den Sozialen Netzwerken und Portalen sollten optisch übereinstimmen. Da Ihre Stärke vermutlich nicht in der Programmierung und dem Design liegen, sollte man dies einem Experten überlassen. Es lohnt sich an diesem Punkt auch als Freiberufler das Outsourcen.

Warum sollte man als Freiberufler Outtasking betreiben?

Zeit ist Geld, vor allem als Freiberufler. Zu einem effektiven Zeitmanagement gehört auch, sich nicht langwierig und nervenraubend in fremde Themengebiete einzuarbeiten. Man muss klar selektieren, welche Aufgabenbereiche den eigenen Stärken entsprechen und wo die eigenen Kernkompetenzen liegen. Man darf nicht außer Acht lassen, dass man als selbständiger Übersetzer sein eigener Manager und Verkäufer ist. Damit erfüllt man schon grundsätzlich drei Bereiche, die in einem Unternehmen unter unterschiedlich qualifizierten Mitarbeitern aufgeteilt werden.
Wenn man den Anspruch hat, sich zusätzlich die Steuererklärung, das Design, die Programmierung und Suchmaschinenoptimierung der eigenen Webseite aufzuhalsen, läuft man Gefahr die relevanten Beziehungen und Aktualisierungen aus den Augen zu verlieren und ohne Fachkompetenz jeden Bereich mehr schlecht als recht abzuarbeiten.
Ein überarbeiteter und gestresster Übersetzer vermittelt dieses Gefühl weiter an seine Kunden und die Qualität der Ergebnisse wird stark leiden. Teilen Sie Ihre Arbeit sowie Ihre Arbeitszeit sinnvoll  ein und halten Sie sich daran. Anstatt aus Angst vor dem Versagen alles aus seinen eigenen Ressourcen zu schöpfen, sollte der eigene Business Plan eine realistisch umsetzbare Aufteilung und Strukturierung über den kompletten Umfang einer Selbständigkeit enthalten.

Dienstleistungsportale als hilfreicher Katalysator und erstes Standbein

Einen einfachen Einstieg für Übersetzer bieten Dienstleistungsportale. Ein Portal bietet die Rahmenbedingungen, welche nur mit den individuellen Inhalt zu füllen sind. Man muss sich nicht darum sorgen im World Wide Web unterzugehen, das ist die Aufgabe des jeweiligen Portals. Hier suchen Auftraggeber spezifisch nach Ihren Fähigkeiten. Man kann sich kostengünstig und wenig zeitaufwändig einen kleinen Kundenstamm aufbauen und sich zunächst parallel um die Projekte seines Businessplans kümmern.



Autor

c.s.steinmetz@gmx.de